Prävention sexualisierter Gewalt

Prävention sexualisierter Gewalt im Sport

Der DOSB, die Hamburger Sportjugend und die angeschlossenen Vereine, so auch der FC Süderelbe, engagieren sich in verschiedenen Präventionsprojekten unter anderem für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor jeder Art von Gewalt, unabhängig davon, ob sie körperlicher, seelischer oder sexualisierter Art ist. Dies hat der FC Süderelbe auch in seiner Satzung (§ 2, Nr. 2.2) festgeschrieben.

Link: Satzung des FC Süderelbe

 Seit der bundesweiten Diskussion um sexuellen Missbrauch in Institutionen setzt sich der Sport verstärkt mit dieser Thematik auseinander. Die Verabschiedung der Erklärung „Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport – Vorbeugen und Aufklären, Hinsehen und Handeln!“ bildete auf der DOSB-Mitgliederversammlung im Dezember 2010 den Auftakt.

Link: DOSB-Erklärung zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport

Im Dezember 2011 haben Zündfunke e.V., der Verein zur Prävention und Intervention zu sexuellem Missbrauch an Kindern und Frauen, und die Hamburger Sportjugend einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, um sich gemeinsam nachhaltig für den Schutz vor sexualisierter Gewalt stark zu machen. Dieser Kooperation hat sich der FC Süderelbe angeschlossen und einen umfangreichen Maßnahmenkatalog entwickelt, der sich an den Vorgaben der Hamburger Sportjugend orientiert: 

  1. Einsichtnahme in die erweiterten Führungszeugnisse bei qualifizierten Kontakten zu Kindern und Jugendlichen (Trainer/innen, Betreuer/innen usw). Die Einsicht in das erweiterte Führungszeugnis wird in einer Nachweisliste vermerkt.

  2. Die Ansprechpersonen des FC Süderelbe für die Prävention sexualisierter Gewalt haben an Fortbildungen des Zündfunke e.V. (siehe oben) und der Hamburger Sportjugend teilgenommen. Als PSG-Ansprechperson ist unser 2. Vorsitzender Carsten Müller, Tel.: 0176 / 4886 9996, jederzeit für Sie erreichbar. 

  3. Die Kontaktdaten der PSG-Ansprechperson sind auf unserer Webseite veröffentlicht.

  4. Alle Personen, die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind, haben den vom DOSB und der Hamburger Sportjugend erarbeiteten Ehrenkodex unterschrieben und sich so zur Einhaltung verpflichtet.

  5. Zusätzlich zum Ehrenkodex haben wir konkrete Verhaltensregelnfür alle Mitarbeiter /innen in der Kinder- und Jugendarbeit aufgestellt.

  6. Wir beschäftigen keine Personen, die rechtskräftig wegen einer Straftat gemäß §72a SGB VIII verurteilt worden sind. Auch werden Personen vom Kontakt mit Minderjährigen im Rahmen der Vereinsarbeit ausgeschlossen, gegen die ein solches polizeiliches Ermittlungsverfahren oder staatsanwaltliches Klageverfahren anhängig ist.

Bei Fragen zur Prävention sexualisierter Gewalt oder zu den o.g. Maßnahmen wenden Sie sich bitte an die oben genannte Ansprechperson. 

Weiterführende Informationen finden Sie auf den Seiten der Hamburger Sportjugend:

https://www.hamburger-sportjugend.de/praevention/sexualisierte-gewalt